Die Projektplanung
Die Idee zu unserem Feendorf ist direkt am Anfang entstanden, am ersten Wildnistag in diesem Jahr. Sofort haben wir uns zu dritt zusammen gefunden und angefangen wild herum zu spinnen, wie unser Feendorf wohl aussehen könnte. Die Inspiration zu diesem Projekt liegt bei uns allen in der Liebe zu dem Fantastischen und Magischen.
Ein großer Punkt in diesem Herzensprojekt ist es aber auch unser „Inneres Kind“ wieder zu finden. Das einfache Machen und Tun und vor allem das herum zu schauen, was ist möglich ist, was wir wollen. Schnell haben wir alle gemerkt, dass wir die Teile des Feendorfes erst erbauen und dann ganzheitlich aufstellen wollen. Wo das ganze sein soll? Wir wissen es noch nicht. Was wir aber wissen ist, dass es ein magischer Ort mit viel Moos und Blättern sein soll. Über die Thematik von Grenzen oder eventuellen Hindernisse haben wir uns keine Gedanken gemacht, da wir frei nach dem Motto „Go with the Flow“ handeln wollen. Wir wollen uns selber treiben lassen, natürlich im gegebenen Rahmen.
Das ganze Projekt soll ein low bzw. kein Budget Projekt sein. Was also heißt das konkret?
Wir wollen versuchen das Feendorf aus Naturmaterialien zu bauen. Herumliegende Äste, Rinden und alles, was wir so finden – was sich dafür gut eignet. Es sollen vor allem Materialien sein, die sich in der Natur gut abbauen bzw. keinen Schaden anrichten können. Alle weiteren Materialien bzw. Werkzeuge, die wir selber nicht besitzen, können wir freundlicherweise von Freunden und Bekannten nutzen.
Ein grober Zeitplan besteht. Wir haben am Anfang geschaut wie lang wir Zeit für unser Projekt haben. Ein detaillierter Plan besteht dennoch nicht. Wir haben aber dennoch grobe Ziele erarbeitet, sodass für uns klar ist, wann und wie wir die Tage ungefähr füllen wollen. So haben wir uns in der Anfangszeit auf die Häuser für das Feendorf beschränkt.
Die Feen auf dieser Welt
Egal ob es Feen oder Elfen jetzt wirklich gibt oder nicht. Es existieren trotzdem unzählige Mythen, Erzählungen und Geschichten rund um die winzigen, fliegenden Wesen.
In Schottland gibt es zum Beispiel die „Isle of Skye“, auf der bis heute noch „faires“, also Feen oder Elfen leben sollen. Dort wird sich erzählt, dass die Feen ewige Schönheit gewähren, wenn man seit Gesicht für sieben Sekunden in das eiskalte Wasser des Flusses hält.
In Rosemarkie, ebenfalls Schottland, gibt es ein kleines Gewässer mit drei Wasserfällen. Dort sollen laut Legenden auch immer noch Feen ansässig sein, weshalb es ein Brauch ist, kleine Opfer in Form von Münzen für die Feen zu hinterlassen.
In Island wird daran geglaubt, dass Feen und Elfen unsichtbar sind. Die Isländer nennen sie „hidden people“. Ungefähr 72 Prozent der Isländer glauben daran, dass auf ihrer Insel Feen leben. Es wird draran geglaubt, dass die Feen in Felsen leben. Für die Feen, die darauf keine Lust haben, bauen viele Einwohner kleine Häuser, sodass man dort überall in der Landschaft kleine Häuser finden kann.
Dort gibt es sogar Aktivisten und Elfenexperten, die sich für die Rechte der „hidden people“ einsetzen. Es ist üblich, dass diese Experten konsultiert werden, bevor zum Beispiel Felsen für ein Bauprojekt entfernt werden, weil dort ja schließlich die „hidden people“ leben könnten.
Die erfolgreiche Ernte für das Feendorf
Wir haben unseren ersten Tag im Projekt „Feendorf“ so gestaltet, dass wir erst einmal geschaut haben, welche konkreten Ideen und Inspirationen schon vorhanden sind und wie wir uns vor allem den Ablauf des Projekts vorstellen. Wir haben auch ungefähr durchgeplant, wie wir uns den Zeitraum, den wir haben auszufüllen möchten. Danach sind wir auf Hermannswerder herumgelaufen und konnten erfolgreich Holz und vor allem ganz viel Rinde für unser Projekt sammeln.
Die Rinde soll die Basis für unsere Feenhäuser darstellen, deswegen waren wir über diese Funde besonders glücklich.


Und so startet das Bauen vom Feendorf
Der zweite Tag begann dieses Mal in einer neuer Umgebung. Fast kann man schon sagen unser neues Zuhause für die nächsten Wochen – „Die Werkstatt“. Es wurden fleißig Rinden in einer Haus ähnlichen Form zugesägt. Die Fenster und Türen für die Häuser haben wir fein säuberlich mit einem Cuttermesser ausgeschnitten. So ist schon ein guter kleiner Anfang entstanden. Wir haben sogar tierischen Besuch bekommen.





Das erste Kleben beginnt
Nachdem wir in der letzten Woche festgestellt hatten, dass Holzleim zu lange dauert und Sekundenkleber scheinbar kein Holz mit Rinde kleben möchte, haben wir diese Woche den geliebten Heißkleber dazugezogen. Damit hat es endlich geklappt und wir konnten mit den ersten Dekorationselementen beginnen!




Mit Kleben und Sägen
Heute ging es wild mit dem Heißkleber und den Cuttermessern weiter.





Heute haben wir nahezu alle Häuserfronten mit Fenstern und Türen versehen. Ab jetzt geht es an die kleinen Dekobasteleien. Die ersten kleinen Dinge haben wir schon mit dem Heißkleber ausprobiert. Nächste Woche können wir uns da richtig reinstürzen!
Dekomäuse drehen durch
Mit guter Musik und jeder Menge Kleinkram startete heute der (für uns) beste Part – Deko! Nachdem also alle Bauwerke final sind, geht es an den Feinschliff. Ein Feendorf ist für uns schließlich kein Feendorf ohne ein Plumpsklo. Auch unsere Feen haben Bedürfnisse. Für den Charme und den richtig magischen Flair dürfen natürlich auch die obligatorischen Pilze oder ein Schild nicht fehlen, welches die Gäste willkommen heißt. Weil die Feen in unserer Vorstellung kleine Sammler sind, bekommen sie einen Korb. Um bei warmen Wetter nicht nur in der Bude sitzen zu müssen, wurde ihnen von uns auch ein winziger Pavillon gebaut, in dem sie die sonnigen Tage genießen können.
Lenny geht fremd – Das Mashup mit dem GreenRacoonParadise
Weil Elisa und Lotti Blue sich zu fein sind und lieber untätig und krank Zuhause im Bett liegen, musste unsere Lenny sich heute neue Freunde suchen. Jo und Lotti Green waren dann natürlich die passenden Gefährten. Um das GreenRacoonParadise zu besuchen reichte es logischerweise noch nicht. Dafür lud Lenny zum Musizieren in ihre prächtige Residenz ein. Jo und Lotti Green hatten nämlich die fabulöse Idee, einen Song für ihr Projekt aufzunehmen. Wie wir wissen, ist Lenny unsere Musikmaus und steht gerne mit Rat, Tat und Equipment bereit. Gemeinsam hatten sie einen überaus lustigen Tag, an dem nach mehreren Versuchen (weil viel gelacht wurde) ein Song zustande gebracht werden konnte, den ihr am Ende des Projekts auf Jo’s und Lotti Green’s Blog anhören könnt.
Danke für diese lustige und angenehme Zusammenarbeit und liebe Grüße an unsere Kollegen aus dem Wald irgendwo in der Nähe von Michendorf <3
Endspurt angesagt!
Heute begann unser wöchentliches Treffen am Dienstag mit einer kleinen Gesprächsrunde. Die letzten Male konnten wir uns voll und ganz auf das Basteln, Sägen, Schnitzen, Sammeln und vor allem Kleben konzentrieren. Diesmal mussten wir erstmal innehalten, um uns einen klaren Zeitplan zu setzen, damit wir alle auf dem selben Stand und der gleichen Erwartungshaltung sind. Dieser Tag heute wird der letzte sein, an dem wir uns mit der kreativen Bauarbeit beschäftigen können. Nächste Woche heißt es für uns dann nämlich – Fotoshooting. Wir möchten einen schönen Ort finden, an dem wir unser Feendorf platzieren und dann fleißig hübsch inszenierte Fotos schießen können. Außerdem ist dann auch voraussichtlich das letzte Zusammenkommen vor der Präsentation, sodass wir uns zusammensetzen und unser Projekt reflektieren möchten.
Alle arbeiten entspannt, jeder für sich… „Lotti, gehst du bitte raus?“ Elisa hält aus dem Nichts die Werkstatttür auf und schaut erwartungsvoll Lotti an. Lotti guckt erschrocken auf und weiß nicht, was sie falsch gemacht hat. Elisa schaut sie wartend an. Lotti guckt weiter erschrocken. Stille. Keiner bewegt sich. „Naja, da ist eine Wespe…“. Lotti verlässt sofort die Werkstatt und arbeitet den Rest des Nachmittages alleine draußen weiter.
Stories aus dem Leben eines Allergikers 🙂
It’s the final countdown lalalalalalala
Für die kulinarische Versorgung war heute Sansa – Elisas Katze – zuständig. Sie brachte uns gleich zu Beginn ein leckeres Mäuschen. Nachdem wir die Maus aus den Fängen der Katze erlösen konnten, luden wir unser Feendorf ins Auto. Heute führte uns nämlich in den Wald. Wir haben uns dazu entschieden wieder Richtung Hermannswerder zu fahren und dort in den Wald zu huschen.
Jetzt mussten wir nur noch einen geeigneten Platz für unser Dorf finden. Bei bestem Wetter unter dem kühlenden Blätterdach machen wir uns auf die Suche.
Wir haben uns kurzerhand für die Wälder rund um Hermannswerder entschieden.So sind wir dann ausgeflogen wie kleine Feen und haben einen wunderschönen Platzt gefunden um unser Feendorf aufzubauen, nun hat es ein neues Zuhause. Nachdem wir es aufgebaut haben war natürlich erstmal Feendorf Foto action betrieben. Währenddessen wurden wir von einer Vielzahl an Mücken zerstochen.Wir sind sehr glücklich mit dem Ergebnis. Dadurch das wir die Werkstatt von Elisas Opa benutzen durften und vom ihrer Oma Kulinarisch umsorgt wurden haben wir eins,zwei Sachen mitgenommen um sie in deren Garten zu Platzieren.
How to find a good Feendorf spot:







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