Die Natur bietet uns eine Vielzahl an Pflanzen, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch eine heilende Wirkung auf unseren Körper haben können. Viele dieser Heilpflanzen wachsen direkt vor unserer Haustür, auf Wiesen, im Wald oder im eigenen Garten.
In diesem Blog möchte ich mich jede Woche intensiv mit einer Heilpflanze beschäftigen. Zu jeder Pflanze recherchiere ich ihre Wirkung auf den Körper und ihre möglichen Anwendungsbereiche. Anschließend suche ich die Pflanze in der Natur und stelle daraus verschiedene Produkte her. Dazu gehören zum Beispiel Tees, Salben, Öle oder auch einfache Rezepte für den Alltag.
Ziel ist es, meine Verbindung zur Natur wieder stärker aufzubauen und zu verstehen, wie vielseitig Heilpflanzen eingesetzt werden können.
Dieser Blog begleitet mich auf meiner persönlichen Reise durch die Natur, Woche für Woche ein neues Kraut, eine neue Erfahrung und ein neuer Zugang zur heilsamen Kraft der Natur.
Wunderlauch
(Allium paradoxum)
Er stärkt das Immunsystem, regt den Appetit an, ist Blutdrucksenkend und wirkt sich positiv auf die Verdauung aus.

Heute habe ich mir das Wunderlauch genauer angeschaut. Das Wunderlauch wird auch Berliner Bärlauch genannt, da es ähnlich wie Bärlauch schmeckt und vermehr in und um Berlin zu fiinden ist. Man kann die gesamte Pflanze essen. Wichtig: Sie ist leicht zu verwecheln mit den giftigen Maiglöckchen.
Wunderlauch ist Verdauungsfördernd, denn die erhaltenden Schwefelverbindungen können Darmpilze abtöten und schaffen so den guten Darmbakterien platz. Der regelmäßige verzehr von Wunderlauch kann leicht den Blutdruck senken, die Fließgeschwindigkeit verbessern und wirkt somit vorbeugend gegen Verkalkung der Gefäße. Wunderlauch wirkt durch den hohen Vitamin-C Wert stärkend für das Immunsystem. Außerdem wird ihm eine entgiftende Wirkung zugesprochen, die besonders bei Frühjahresmüdigkeit hilft. Es ist dazu auch noch appetitsanregend.
Ich habe heute zuerst aus Sahne Butter hergestellt und zu dieser Salz und Wunderlauch hinzugefügt. So habe ich Wunderlauch-Butter erhalten. Die Buttermilch habe ich am Ende weiterverwendet.

Dann habe ich aus Milch und etwas Zitronensaft Frischkäse zubereitet und auch dort etwas Salz und natürlich Wunderlauch hinzugefügt. So habe ich Wunderlauch-Frischkäse hergestellt. Die Frischkäse-Molke habe ich danach weiterverwendet.

Nebenbei habe ich aus der Buttermilch, der frischkäse-Molke, Himmbeeren und Erdbeeren ein Getränk gemixt.

Dann habe ich noch Wunderlauch-Pesto zubereitet, mit Wunderlauch, pflanzliches Öl, Wallnüssen, Parmesan und etwas Salz.

Zum Abschlüss habe ich Wunderlauch-Blätterteigschnecken zum Abendbrot zubereitet. Dazu habe ich eine Wunderlauch-Sauce auf der gleichen Art wie das Pesto, nur zusätzlich mit Schmelzkäse gemixt, auf das Bälätterteig verteilt und dann in passende Teile geschnitten. Das war ein sehr leckeres Abendessen.

Löwenzahn
(Taraxacum officinale)
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Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblüter. Er wächst fast überall, auf Wiesen, an Wegen, in Gärten und sogar zwischen Pflastersteinen. Die Pflanze ist sehr widerstandsfähig und mehrjährig. Sie hat sehr viele wichtige Inhaltsstoffe, Bitterstoffe, Vitamin A, C und K, Kalium, Eisen, Flavonoide und Inulin. Löwenzahn fördert die Verdauung, regt Leber und Galle an, wirkt entwässernd (harntreibend) und unterstützt den Stoffwechsel. Außerdem kann Löwenzahn den Appetit anregen und wirkt leicht entzündungshemmend.

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