5 Idioten bauen nen Ofen

Willkommen auf unserem Blog. In diesem wundervollen Stück zeitgenössischem Literaturerzeugnis begleiten wir die Reise von Luca, Tristan, Fynn, Eric und Siebenpunkt bei der Umsetzung eines Projektes. Da wir ja alle sehr kompetente Handwerker sind, beschlossen wir schon schnell einen Lehmofen zu bauen, was wir euch in diesem Blog näherbringen. Wir hoffen ihr habt Spaß beim Lesen dieses Schunds und denkt dran, immer Abo und Kommentar da lassen und die Glocke aktivieren.

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23.04.2024 Anträge, Theorie und anderen Quatsch

Nach der schon feststehenden Entscheidung, erst einmal etwas Handwerkliches gemeinsam zu schaffen und dem schon vorliegenden Vorschlag im Schulgarten einen Lehmofen zu bauen, war erst einmal Recherche zu dem Bau selbiger und ein Zeitplan zu erstellen, Ziel der Stunde. Zur gemeinsamen Struktur und Aufgabenverteilung und Recherche setzten wir uns in die Mensa.

Im Rahmen der Projektarbeit haben wir ja von Gudrun sehr viel Input bekommen, was ein Projekt ausmacht. Wir haben uns überlegt, dass wir gerne gemeinschaftlich etwas Handwerkliches machen wollen – einfach für uns, um es auszuprobieren. Die meisten von uns haben nie selber etwas gemauert und es ist für uns alle etwas Neues, so etwas komplett ohne jemanden zu bauen, der Ahnung hat. Daher reizt die Herausforderung. Wir dachten uns auf den Versuch etwas Größeres zu bauen, kommt es an. Egal, ob es am Ende klappt sich damit auseinanderzusetzen. Die Technicken zu probieren und umzusetzen ist challenging und somit appealing. Dies war der persönliche Aspekt der Projektwahl. Ein weiterer war, etwas für die anderen Schüler zu schaffen und vielleicht im besten Fall etwas zu hinterlassen. In der Wahrnehmung des Autors hat ein Gelände, wie den Schulgarten zu haben, immenses potenzial. In diesem Sinne ist es schade, ihn in dieser Form fast verrohen zu lassen. Diesen Platz also zu nutzen um etwas zu bauen bietet sich an. Blieb noch die Frage, was? In der Überlegung der Beantwortung der Frage überlegten wir auch, was anderen Menschen zu Gute kommen kann. Da kamen wir zu der Frage: Was macht viele Menschen glücklich? Eine Antwort kann sein: gutes Essen. Es entsponn sich bald die Idee einen Ofen zu bauen, da er die Aspekte des Handwerks, der Ästhetik und der Funktion vereint. Außerdem ist die Vorstellung im letzten Block mit dem ganzen Wildniskurs Pizza in unserem eigens gebauten Ofen zuzubereiten einfach wundervoll. Sollte das klappen, trägt er wirklich etwas Positives für andere bei und im besten Fall nutzen die Schüler nach uns den Ofen weiter.


Hier sind wir fleißig am planen.

nach einer ausgiebigen Planungssession standen die nächsten Blöcke und unsere Ziele für jeden block fest und wir machten uns an die große Herausforderung des heutigen Tages das erlangen einer Baugenehmigung von der Verwaltung.

Erfolgreiche Recken

Es folgte eine Ausgiebige Suche nach der Korrekten stelle unser vorhaben vorzutragen doch entgegen dem uns versprochenen aufwand eine Baugenehmigung zu bekommen, war der verantwortliche sehr hilfsbereit und bot uns an auch mit Materialien und Werkzeug zu helfen. An diesem Tage Trennten wir uns mit dem gemeinsamen bestreben noch nach Quellen für steine und Zement zu schauen, denn die nächsten Blöcke wollen wir alle Materialien heranschaffen die zum bau eines Lehmofens nötig sind.

Ihr habt nun mit Sicherheit nur eine Frage: aber Autor verrate mir woher der Lehmofen eigentlich kommt? Eine frage die in ihrer Einfachheit eigentlich gut zu beantworten sein sollte die Quellenlage in der Geschichtlichen Recherche stütz sich allerdings auf recht wenige Funde die besonders alte Lehmöfen stichhaltig belegen. Lehm ist so ziemlich einer der Ältesten Baustoffe der Welt. Anhand von Funden im Mittleren Osten kann vermutet werden, dass die ersten Lehmbauten bereits vor 10000 Jahren errichtet wurden. Es kann also vermutet werden, dass auch Öfen aus Lehm schon seit dem beginn der Zivilisation in diesen Landstrichen erbaut wurden. Vermehrte Verbreitung findet Lehm ab 5000v Christus im antiken Ägypten zum häuserbau und in den folgenden 3000 Jahren auch in anderen Teilen der des Mittleren Ostens und des Südwesten der USA. In Europa brauchte lehm eine deutlich längere zeit um sich als regulärer Baustoff durchzusetzten. Die Klimabezogenen Bedingungen verhielten sich anders als z.b inn Ägypten, der dort vorherrschende an anderen Leicht zu verarbeitenden Materialien und eine große Verfügbarkeit von Lehmerde förderten die Entstehung von Lehmbauten. In Europa indes trug das kältere und vor allem Niederschlag reichere Klima dazu bei, dass die Verarbeitung von Lehm ungleich schwerer war. In feuchtem als auch getrockneten zustand sind Lehmziegel anfällig gegen Feuchtigkeit sofern die Ziegel nicht gebrannt sind. Weitere Verbreitungsformen sind hier Nachzulesen: (Geschichte | Netzwerk Lehm)

Der Eigentliche Lehmofen wie wir ihn gedenken zu bauen ist eine meist kuppelförmige back und Brennkammer auf einem meist aus backstein oder Schamotte bestehenden Fundament. Der lehmofen selbst wird aus einem Lehm oder Graslehm gemisch zusammen mit Ton, Schluff und Sand sowie wasser gefertigt. Einmal getrocknet kann dieses Gemisch eine Temperatur von bis zu 1000 grad Celsius Konservieren. weiter infos: (Lehmofen – Wikipedia)

Verlässliche Quellen belegen die ältesten erhaltenen Lehmöfen auf 4000 v.Chr ab der zivilisationsreformen und großen Städten stellte auch in Europa der Lehmofen eine verlässliche Heitzungsquelle dar. Als Ziegel Ofen befand er sich in vielen Häusern als Heizofen, vor der Ablösung durch den Eisenofen zu beginn der Industrialisierung und unterstützt durch den Urbanisierungsprozess im 17 Jahrhundert. In neuerer Geschichtsschreibung wurde der Lehmofen immer mehr von anderen Heizungsformen verdrängt. Der aufwand der Verarbeitung der Lehmziegel und die lange Trockenzeit machten den Lehmbau uninteressant zu anderen Materialien wie Brandt Ziegel stein oder gar beton.

Das war es für heute wieder einmal an dieser stelle erneut der Aufruf zu kommentieren und wir hoffen ihr schaut auch nächste Woche wieder rein

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30.04.2024 Stein auf Stein, Stein auf Stein Ofen wird bald fertig sein (vielleicht)

An diesem wundervoll Sonnigen und schönen Tage hatten wir uns als erklärtes Ziel gesetzt Ziegelsteine für den Ofen zu holen und im besten fall alle anderen Materialien anzuschaffen. Ersteinmal hatten wir noch eine wundervolle Checkin Runde mit den Restlichen Helden des Wildnis Kurses, daraufhin machten wir uns an die recherche wo wir Ziegel herkriegen wo man eigentlich Lehm herbekommt, ob man Zement von baustellen verschwinden lassen kann diese und andere wichtige Fragen des lebens beschäftigten uns. Erklärtes ziel unserer gruppe war es den ofen ohne augaben zu bauen nur von spenden und Recycling. Dafür wurden Firmen und Handwerker angeschrieben Pläne geschmiedet und im Bekanntenkreis rumgefragt.

pure Kompetenz bereit zu arbeiten

Zur vorbereitung auf unsere aufgabe haben wir dann doch noch jemanden Gefragt der Tatsächlich ahnung hat und der Schmied der oase hat uns ihren Lehmofen gezeigt und ein paar tipps gegeben wie wir so einen ofen bauen können. Nicht viel später fanden wir jemanden in Potsdam der uns ein paar Ziegelsteine schenken würde und so sind wir in unser Teammobil gehüpft und eilens zu unseren Steinen gedüst.

unser Batmobil

In der Hood des Autors angekommen in der die Steine Lagern jene kurz inspiziert und für gut befunden und so haben wir begonnen sie einzuladen.

Fleißig am Steine tragen

Beim einladen fochten wir noch ein Wortgefecht mit der ehemaligen Besitzerin der nun uns gehörenden Steine. Ziel der Verhandlungen war eine wunderschöne gusseiserne Ofentür die natürlich auch für unseren Ofen perfekt gewesen wäre. Trotz unseres Verhandlungsgeschicks blieb sie Hart und Türlos zogen wir ab zurück zum Schulgarten. Es folgte eine weitere Stunde Steine schleppen und Auto putzen.

mittlerweile Gelernt: Schubkarre = Krass

Na wer ist denn da so fleißig ? Ab in die Kommentare damit

Nach getaner Arbeit hatten wir einen großen Haufen Steine herangeschafft und vor allem unsere Energievorräte geleert. Wir haben also für diesen Tag Schluss gemacht um noch ein wenig am Blog zu arbeiten zu recherchieren und wegen Zement und Mörtel rumzufragen. Beim nächsten mal ist unser Ziel alles da zu haben und die Letzen Reccoucen zusammenzutragen.

Besonders interessant in diesem Blogeintrag sind natürlich die mit der Hauptaktivität verbundene Steine. Die Steine die wir geholt haben und auch für unseren Ofen nun genutzt werden sind Ziegelsteine. Jene werden als preiswerter und einfach herstellbare Bausteinvariante vorallem im Hausbau verwendet. In neueren Baukonstruktionen werden sie seltener verwendet aufgrund der einfachheit von betongießplatten die kostengünstiger verarbeitet werden können und auch Preiswerter herzustellen sind. Ebenfalls ist das mauern zeitaufwändig und bedarf facheinsatz eines maurers. Der Ziegel selber lässt sich in verschiedene Kategorien unterteilen. Den Backstein, den Feldbrandziegel, Klinker, Mauerwerk und Blendziegel. Jene sind nur eine auswahl an verschiedenen Ziegelarten die sich in Brenntemperatur Porenform Durchlässigkeit wasseraufnahme Härte und material unterscheiden. Bei interesse kann zum Thema ziegel hier nachgelesen werden: (Mauerziegel – Wikipedia).

Wir nutzen für unser Bauvorhaben verschiedene Ziegelformen, die einst in einer Alten Mauer vermauert waren jene reinigen wir und mauern sie mit Mörtel zu einem neuen Fundament für den Ofen. Ebenfalls haben wir einige Klinkersteine die sich durch eine Brenntemperatur von 1000 grad Zelsius auszeichnen und eine Besondere Härte und Wasser Aufnahme besitzen was sie sehr Wetterbeständig macht. Jene nutzen wir als Auflage Fläche für unseren Ofen und bauen. Mit den Weniger hitzebeständigen steinen bauen wir den Untergrund. Dadurch können wir hoffentlich kompensieren, dass wir keine Schamottsteine haben da diese teuer in der anschaffung sind. Jetzt fragt ihr euch natürlich was sind Schamottsteine? Gute frage zum genauen nachlesen: (Schamotte – Wikipedia) Kurz zusammengefasst sind schamottsteine eine art von stein die sehr Lufhaltig sind und somit sehr leicht und hitzebeständig. Jene werden zum Bau von öfen und anderen Brennkammern primär verwendet. Normale backsteine Platzen bei hohen temperaturen und beschädigen damit die wände und das fundament. Daher ist bei Öfen die nutzung von Schamott (eigentlich) unerlässlich. Der Nachteil von schamotte ist, dass diese art von stein aufgrund des hohen luftanteils sehr porös ist. Eignet sich daher nicht als außenstein für unseren ofern (kostet halt auch Geld niemand verschenkt sowas)

Nun denn wir hoffen ihr hattet spaß beim lesen und lasst uns gerne in der Blogeigenen kommentarbox ein Zeitzeugnis da.

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07.05.2024 Ein Tag voller Erkenntnisse

„Das ihr keine Ahnung habt hab ich gemerkt als ihr zum ruck zuck beton gegangen seid“ (Brandenburg 2024 Quelle ungenannt)

Mit diesem Zitat eines Baumarktmitarbeiters möchte ich den heutigen Blogeintrag beginnen. Ein für Mai sehr kalten Tag den wir mit einer Lagebesprechung in der Cafeteria begannen. Es galt einen Tagesplan zu schmieden und zu überlegen wie und vorallem wo wir heute unsere beton holen wollen. Unsere Bemühungen Beton oder zement gratis auf ebay abzustauben oder von bekannten und freunden die auf baustellen arbeitne abzuzwacken waren leider nicht von erfolg gekrönt. Uns auf den Tipp von Gudrun Wassermann stützend dachten wir uns wir fragen mal im Baumarkt ob die bock haben uns 1-2 Säckchen zu spenden. Wir sind also wieder in unser Batmobil gehüpft und zum nächsten Baumarkt gecruised.

bald neuer Hauptsponsor ?

Voller Hoffnung und mit Geschwellter Brust betraten wir den Baumarkt ein für uns doch eher ungewöhnlicheres Habitat. Der mutigste von uns ging sogleich zur Info um zu fragen ob wir ein Paar Spenden haben könnten während der Rest von uns aus einem sicheren abstand von 10m mit fragenden blicken emotionalen beistand leistete. Die Mitarbeiter des Baumarkts ließen unsere Hoffnungen schnell zerschellen indem sie die Möglichkeit einer spende zurückwiesen.

Geschockt und doch nicht gebrochen brauchten wir Ersteinmal ein Fotoshooting im Baumarkt um wieder Arbeitsfähig zu werden.

Das vorzeigbarste einer reihe von Bildern.

Mit wiederhergestellter Motivation galt es nun den Betonkauf in angriff zu nehmen und den Preis festzustellen. Nach dem ankommen in der Baustoffabteilung und dem erschrockenen feststellen das beton nicht gleich beton ist und wir schon dachten wir sind verloren erschien unser großer neuer Held Elschner. Elschner war nicht bloß ein Baumarktmitarbeiter ( manche munkeln ja man finde nie einen wenn man ihn braucht) nein er war sogar bereit uns 4 Pfosten zu helfen und die ein oder andere Sache zu erklären. Er nahm uns bei Seite hörte sich unsere vorhaben an und begann auszurechnen wie viel beton wir dann eigentlich brauchen und machte einige fachqualitative Vorschläge.

Wie sich herausstellte gingen wir eventuell mit vollkommen falschen annahmen in den Baumarkt. Wir dachten uns, dass wir wahrscheinlich so ein zwei säcke Beton brauchen. Und einfach diesen in ein Loch in die erde Gießen. Der Elschner erklärte uns daraufhin mit ein wenig Amüsement das wir nicht einfach so beton vergießen können. Wenn wir das so probieren würde das Fundament nach 1 Jahr platzen und dann wäre der Ofen stark beschädigt. Wenn man ein bodenverbundenes Bauwerk errichten will, ist ein Fundament min 60 cm Bodentiefe notwendig damit der beton nicht bei Frost aus der erde herausgedrückt wird uns so beschädigt. Auch war die menge die wir uns für unser Bauvorhaben gedacht haben vielleicht um ein vielfaches zu wenig beton (verfehlt um nur 600kg). Auch erklärte er, dass die Beschaffung von Lehm schwierig werden könnte.

Elschner rechnete alles durch machte Vorschläge und erklärte uns wie wir es machen könnten und erstellte ein Angebot vom Baumarkt mit dem wir zu Bauverwaltung gehen könnten und versuchen doch Projektbudget zu erhalten.

Scheitert das Projekt am Budget ?

Ohne uns für ein Angebot zu entscheiden beschlossen wir erstmal ein paar säcke zu kaufen und uns der Aufgabe des Steine Reinigens im Schulgarten zuzuwenden.

Beton eingesackt

Im schulgarten angekommen verbrachten wir den Rest des Tages mit dem Putzabklopfen von alten Steinen. Hier ein paar Impressionen.

wer will Fleißige Handwerker sehen

mindestens 5 gehämmerte Finger später war die gemeinschaftliche Energie erschöpft was sich gut traf, da auch die zeit des 4 Blockes sich gegen ende neigte. Wir sortierten noch die steine und betrachteten die unerwartet wenigen Fertigen steine. Beim nächsten mal werden wir wohl weiter machen müssen, so langsam kommen wir in die Bredouille unseren Zeitplan einzuhalten. Für diesen Tag jedoch haben wir nichts mehr zu berichten lasst uns doch gerne ein Kommentar da wir freuen uns auf nächsten Dienstag.

Der im Handel verfügbare übliche Beton gliedert sich in Fertigbeton und Estrichbeton, der zumeist in säcken verkauft wird. Es gibt allerdings eine Vielzahl von anderen Betonarten die in ihrer Zahl die Möglichkeiten der Nennung als auch der Recherchefähigkeit unserer Gruppe übersteigt. Unterscheiden tuen sie sich in Mischungsverhältnis und Art von Zement sowie Größe und Verhältnis der Gesteins Körnung. So unterscheidet sich zum beispiel Schnellbeton wie er im Handel verkauft wird von estrichtbeton aufgrund der Körnung und des Zementverhältnisses in trockendauer aber auch in festigkeit und Körnung. Daher lässt sich schnellbeton nur für das einlassen Von stangen und nicht tragenden konstruktionen nutzen hat aber in der einfachen handhabung seinen einsatzbereich.

Interessant kann ebenfalls sein, dass die Weltweite Beton Produktion einen nicht zu verachtenden Anteil an den menschengemachten Co2 Emissionen hat. Zwischen 6-9% der Gesamtco2 menge wird bei der Produktion von beton erzeugt.

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14.05.2024 Fleißige Arbeitsameisen mit Strukturschwierigkeiten.

Mit großen Zielen haben wir den Tag geplant, wir wollten das Fundament gießen die ersten Stützbalken einziehen und mit den Steinen fertigwerden. Ebenso wollten wir noch einige Materialien von Siebenpunkts Dad abholen mussten also auch nach Rudow fahren um alles einzuladen. Um dies besser und am effektivsten zu bewältigen teilten wir uns auf ein teil fuhr nach Rudow und der Rest sollte im Garten schon alles fertig machen.

Die ersten Probleme traten schon auf als wir das Auto erst später bekamen als Geplant. Es falsche gruppenabsprachen gab und wir aufgrund dessen sehr viel Zeit an diesem Tag verloren.

An dieser Stelle noch einen Dicken Shoutout an den Vater von Siebenpunkt der uns an diesem Tag unglaublich viele Materialien gegeben hat um unserem vorhaben einen Meilenschritt näher.

Holz von unserem großzügigen Gönner

Als wir endlich mit allen Materialien wieder bei der Schule waren war es bereits 14.30 Uhr. Wir beschlossen also das betongießen auf nächste Woche zu verschieben und heute noch ein bisschen Struktur zu machen, Steine zu Klopfen und das Loch zu graben.

Wird hier bald ein Ofen stehen.

Fynn immer noch fleißig am buddeln

Da uns die Zeit an diesem Tag wahrlich davongerannt ist war es auch schon 16 Uhr und viele mussten noch weiter zu anderen Terminen. Da uns von einigen Quellen zugetragen wurde, dass Baustellen, wie unsere nun offiziell eine ist, häufig ziel von Beschaffungskriminalität werden haben wir uns noch an die korrekte sicherung unserer Materiealien gemacht.

Wo sind unsere Backsteine in diesem Bild ?

So ging dieser Tag zu ende mit der Zwingenden Pflicht am nächsten dienstag endlich vorranzukommen. In diesem Blogeintrag gibt es noch keine Facheinschübe. Sollte euch etwas noch näher interessieren so schreibt es gerne in die Kommentare und wir reichen das Nach.

Als wir darauf Aufmerksam gemacht wurden, dass wir ja einige Materialien im Schulgarten liegen haben war der erste Impuls: Ach Quatsch niemand würde doch sowas Klauen. Doch ist es ein interessanter Aufhänger um ein mal zu Recherchieren. Laut der Kriminalstatistik von 2018 (eine durchaus zu hinterfragende Quelle da die Studie eben schon 6 Jahre alt ist. Wir nutzen sie dennoch als Referenz da die Studie aus vergleichsweise verlässlicher Quelle kommt: (Bundesministerium des Inneren)) wurden im Jahr 2018 24295 Diebstahldelikte Angezeigt, die im Zusammenhang mit Diebstahl von Material oder Werkzeug stehen. Ein Großteil von 70 % davon werden auf Großbaustellen begangen doch ist eben der Diebstahl auf Klein Baustellen und Privaten Bauprojekten ebenfalls nicht zu verachtende 7288,5. Ebenfalls wird erwartet, dass nur etwa 50% aller Baustellendiebstähle angezeigt werden. Was eine durchaus große Dunkelziffer darstellt. Doch hinterfragen wir einmal diese Daten 24295 Delikte klingen erst einmal immens viel und sind es auch doch spielen wir einmal ein wenig mit den Daten herum. 24295 Diebstähle bedeuten, dass pro Tag deutschlandweit 61 Gegenstände von Baustellen entfernt werden. Betrachtet man es anders dann wird auf jeder 6 genehmigten Baustelle gestohlen.

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21.05.2024: Guter Pfusch ist ja keine schlechte Arbeit

Ein weiterer sonniger Dienstag, ein weiterer Tag mit einer zu hohen Waldbrantstufe um schön Feuer zu machen. Unsere großen Pläne während des Bauens zu kochen werden also weiter auf Eis bleiben oder wohl eher zu heiß um sie durchzuführen. Nichtsdestotrotz ließen wir uns nicht beirren und haben nach einem kleinen Boxenstop in der Cafeteria unser Tagwerk begonnen. Ziel des Tages das gießen des Fundaments und das einsetzen der ersten Pfeiler. Dafür mussten wir ersteinmal alles andere fertig machen und so haben wir unsere Steine fertig gemacht das Loch ausgebessert und die Stützeisen geflext und die Schalung gemacht.

Sägen nach Maß

Der vorläufige Stand

Zur besseren Verankerung im Boden Haben wir Funierstangen ca 70cm in den Boden geschlagen und Bretter gesägt um sie in die Wände einzuziehen. Erst haben wir diese nur eingelegt, haben dann aber festgestellt, dass das bloße einlegen zu wenig stabilität gibt und beschlossen sie zu vernageln.

das vernageln der Schalung

währenddessen wurden immer noch die Steine gemacht

Fynn immernoch am Buddeln

Rahmen fertig mussten diese noch ins Loch eingepasst werden und wir waren bereit den Beton anzurühren.

Doch bevor wir mit dem Beton anfangen erstmal Pause.

Mittag ist wichtig

Es ging nun an unsere nächste Aufgabe das mischen des Betons. Wir alle hatten so wenig Ahnung davon wie man das macht, dass wir uns erstmal ein Youtube Tutorial reingezogen haben. 40% verstanden dachten wir uns kann ja nicht so schwer sein und haben einfach 2 Säcke in das abgemessene Wasser gekippt was folgte war eine Schweißtreibende Arbeit, den Beton mit einer Schippe anmischen.

wie die Profis

Es dauerte genau 10 Sekunden bis wir realisierten das es einfach komplett scheiße ist beton nur mit einer Schaufel anzurühren. Gut das wir 8 Sack anmischen mussten. In mühevollster Arbeit füllten wir unser Fundament und letztendlich sah es doch durchaus professionell aus.

Zwischenergebnis

Zwischendurch erlebten wir noch leichte und mittelschwere Herausforderungen und kleine Unfälle die Löcher Balken und mangelnden Bauschutz beinhalteten. Als all unsere Säcke aufgebraucht waren und unser Fundament dennoch nicht gefüllt war, dachten wir schon wir müssen es dabei belassen doch der Hausmeister bot uns an von ihm noch 6 Säcke beton verarbeiten zu können. Wir fassten uns also ein herz und machten noch die letzten 6 Säcke und können nun ein wahrlich prächtiges Fundament vorweisen.

Dieses Prachtexemplar war das Ergebnis unseres Tagwerks. Mit uns selbst sehr zufrieden und dennoch komplett fertig beendeten wir diesen Arbeitstag. Nächstes mal Mauern wir den Unterbau (nachdem wir herausgefunden haben wie das geht)

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28.05.2024: Rainy Days I’m thinkin ‚bout you

Sprachen wir davon heute zu Mauern so will uns das Wetter doch mitteilen das unser heutiges Vorhaben verdammt ist. Schon am morgen begann es zu Regen und als wir an unserer Baustelle ankamen war der Boden bereits so durchweicht, dass jeder Spatenstich den wir taten um ein vielfaches schwerer viel. Ebenfalls ist es bei einem solchen Wetter Mauern schwierig, da bei der Feuchtigkeit der Mörtel nicht richtig abbindet. Wir haben also überlegt was wir tuen können und haben beschlossen uns weiter mit der Materialbeschaffung und der Planung zu befassen. Gestärkt durch einen kurzen besuch im Kaufland machten wir uns auf zum Baumarkt nochmal uns über das Mauer zu informieren. Anschließend führte uns unser weg zu einem Dude von Kleinanzeigen der eine Potenzielle Ofentür für uns hatte. Am preis und am Rost scheiterte dieses vorhaben jedoch wir halten weiter Ausschau nach der perfekten Tür. Elends langes rumfahren später schauten wir bei einem Handwerksbetrieb vorbei die vielleicht Lehm haben könnten. Der Chef der Firma wenngleich nett erklärte uns das wir Lehm höchstens von Fachhändlern kriegen da die meisten Handwerker diesen nicht vorrätig haben. Durchaus unzufrieden mit unserem Arbeitstag und dem Fortschritt trennten wir uns und es bleibt wohl nicht mehr zu sagen als: Let us make up for all the time we lost.

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04.06.2024: 500 miles away from our: Lehmofen

Pausentag mit dem Wildniskurs.

11.06.2024: von Sabotage lassen wir uns nicht beeindrucken!

„Das ist doch nicht Stabil guckt mal ich kann das einfach rausziehen. “ (Brandenburg, 2024 Quelle ungenannt)

18 Grad und bewölkt. Perfektes Wetter um einen Ofen zu bauen. Dienstag 10 Uhr. Der Perfekte Tag um einen Ofen zu bauen. 4 Musketiere und ihr Knecht. Die Perfekten Menschen um einen Ofen zu bauen. Die Zeichen standen als auf Ambitionen. Ambitionen großes zu erreichen. Mit Elan und viel wichtiger einem Plan machen wir uns auf zum Schulgarten mit uns führen wir Sägen Hämmer und Mauerer Werkzeug. Auf das wir heute mit dem Mauern des Untergrunds und dem Bau des Daches Voranschreiten. An unsere Baustelle angekommen wurde unser Elan und unsere Ambition von einem Bestialischen Gestank auf unserer Baustelle gehemmt. Alle Werkzeuge abgelegt und mit einem Handlungsplan machten wir uns nach der Fahndung der Quelle dieses Geruchs der das Atmen im gesamten Schulgarten erschwerte. In einer Regentonne fanden wir die Quelle. Ein oder mehrer Tote Schweine die fröhlich keine 2 Meter neben unserem Ofen vergammelten. Die erste Sabotage des Tages.

Ein wenig Hilflos was nun zu tuen ist (es Stank wirklich bestialisch) riefen wir so gut 10 mal Andre und Gudrun an. Diese glänzten aber mit Lupenreiner Handydisziplin im Unterricht und waren Unerreichtbar. Tristan Erik und Luca fuhren also erstmal los Lehm holen da wir so schlecht Arbeiten konnten Fynn und Siebenpunkt befassten sich noch ein wenig mit dem Dachbau. Als alle wieder da waren begaben wir uns zum Mittagessen wo wir doch tatsächlich unsere 2 Mentoren Genüglich am Schmausen erwischten. Nach dem essen teilten wir uns wieder auf Fynn Luka und Erik begaben sich mit Andre und Gudrun zurück zum Garten das Problem zu begutachten und sich ein bisschen die Baustelle zeigen zu lassen. Siebenpunkt und Tristan fuhren nochmal zum Baumarkt. 1 Stunde später waren alle wieder vereint Gudrun und Andre zufrieden weitergezogen und ein Pfeiler unseres Daches aus dem Boden gezogen. Unserer bisheriger Baufortschritt war dementsprechend -1 Stützpfeiler. Doch auch davon ließen wir uns nicht aufhalten Setzten den Pfahl wieder ein und fingen and unser Fundament Hochzumauern.

ein Mauerer könnte es nicht besser

Eine 2 Stündige Fleißige Arbeitsphase später konnten wir dann doch noch Fortschritte erzielen.

Endergebnis

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17.06.2024: Sonderbau

Aufgrund der Dringlichkeit der Fertigstellung unseres Ofens sind wir am Montag nach der Schule nochmal zur Baustelle gegangen und haben den 2ten Dachrahmen in den Boden eingesetzt. Da uns beim ersten Balken die Stichsäge kaputtgegangen ist mussten wir erst einmal unsere Stichsäge reparieren. Dieses Problem gelöst konnten wir ohne weitere Probleme den Rahmen einsetzten um am Tag darauf den Dachstuhl zu Bauen.

Operation am Offenen Herzen

18.06.2024: dont Let it End

Der 18.06 unser letzter Tag. Es fühlt sich wie gestern als als wir in der Cafeteria saßen und diskutierten ob 5 Flaschen das Gerüst eines Ofen sein können. Stellt sich raus wir sind weit gekommen. Unser erklärtes Ziel an diesem letzten Regulären Tag war das fertigstellen unseres Fundaments und des Daches damit wir irgendwie noch fertig werden. Dank Andre konnten wir auch direkt loslegen und weitermauern und das Dach weiterbauen. Siebenpunkts Vater machte sich auf uns mehr Materialien zu bringen und so verbrachten wir mauernd und Nagelnd den Tag. Schon fast mit unserem Sockel fertig kam Siebenpunkts Vater an und erklärte und das das Statisch so gar keinen Sinn gibt was wir hier fabrizieren und wir haben alles wieder abgerissen und nach alternativen gesucht. Unsere neue Idee ist es eine Eisenplatte einzuziehen für mehr Stabilität. Um jene zu beschaffen Düste Tristan zum Schrottplatz nur um dort zu erfahren das wir sie erst morgen kriegen. Wir mauerten also fertig bis zu dem Punkt wo wir konnten und Bauten das Dach erstmal weiter.

Es nimmt Form an

Mit dem Stand des Daches endet der Tag. Um 17.30 haben wir beschlossen für heute Schluss zu machen da wir leider nicht mehr alle benötigten Materialien beschaffen konnten.

Unser Letzter reguläre Tag ist vorbei doch unser Projekt noch voll im Prozess. Durch diese Sachlagenfällt es uns noch schwer in die Phase des Feierns übergehen. Wir haben uns das Ziel gesetzt den Ofen zu bauen und für alle Pizza darin backen und werden uns nun noch dafür einsetzen dieses Ziel zu erreichen. Viel mehr jedoch als das Ergebnis war für uns alle der Prozess wichtig. Es ist ein kitschiger Spruch doch wir haben uns für dieses Projekt das Ziel gesetzt den Weg über ein Ergebnis zu stellen. Man hätte sicherlich viel Zeiteffizienter und auch besser den Ofen an 3 Terminen Bauen können wenn man sich Professionelle Hilfe holt. Doch uns ging es nicht Primär um den Bau des Ofens sondern um das Ausprobieren was dahintersteht. Herauszufinden wie man ein fundament gießt und ein dach baut. Selber zu mauern ohne irgendeine ahnung haben wie das geht. Sich immer wieder auszuprobieren und auch während des Projektes mehr sicherheit zu erlangen. Als wir den Ersten Schnitt mit der Stichsäge gemacht haben hatte keiner von uns eine Solche mal in der Hand. Als der erste stein gelegt wurde war Luca unser erfahrenster mauer der mit 6 einmal im Kindergarten gemauert hat. Dies war unser Ziel probieren wie weit wir mit unseren Skills und wissen kommen, auch wenn vieles einfacher und sinnvoller gewesen wäre. Wir bitten also auch bei unseren Mentoren um Nachsicht, die sich oft an den Kopf griffen und fragten was wir eigentlich machen. Genau daher danken wir für die Gelegenheit und die Möglichkeit den Prozess so zu genießen. Wir haben dieses Projekt umgesetzt meist mit einer Idee die die meisten Hobbyhandwerker als kompletten Schwachsinn abgetan hätten und doch ist die Erfahrung das es durch probieren Klappen kann und wir es halt „Freestyle“ machen eine sehr wertvolle gewesen. Um diesen Bogen zu schließen müssen wir jedoch auch noch liefern. Wir werden unseren Freestyle Ofen fertigstellen auf die ein oder andere weise.

Hall of Fame:

Um unser Projekt auf diese Weise umzusetzen waren wir auf sehr viel Hilfe und spenden Angewiesen. Daher möchten wir an dieser Stelle allen die uns mit ihrer Expertise oder Material zur Seite gestanden haben danken.

  • Andre Preißler unser Retter in der Not mit seinem Mörtel
  • Elias Elschner der für uns die ganze Betonplanung übernahm
  • Harald Siebenpunkts Dad der uns umfassend mit Materialien und Rat beiseite stand
  • Die Bauverwaltung von Hermannswerder die das Projekt bewilligt hat.
  • Tristans Mom die uns das Batmobil zur Verfügung stellte ohne das wir wohl sehr alt ausgesehen hätten
  • auch möchten wir Schleusner Lehmbaustoffe sehr sehr dolle danken uns für den Ofen Lehm zu sponsern

Der Blog ist an dieser Stelle zu Ende wenn ihr es bis hier geschafft habt dann vielen dank fürs lesen und begleiten und vergesst nicht Liken Kommentieren und die Glocke aktivieren. Wer alle Songreferenzen in diesem Blog gefunden hat kann sie in die Kommentare schreiben es gibt auch einen klitzekleinen Preis.

Fynn, Luca, Tristan, Eric, Siebenpunkt


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Kommentare

2 Antworten zu „5 Idioten bauen nen Ofen“

  1. Avatar von admin

    Freut mich, dass das auf diese Weise doch noch geklappt hat mit dem Mischen des Betons, obwohl ihr meinen Empfehlungen nicht gefolgt seid.

  2. Avatar von admin

    28.05.? Heute Ruhetag? 2x da gewesen…

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