Wilde Sachen machen…

Ein Wochenende lang lagern wir zwischen Garten und Wildnis und lassen uns nur von unserer Lust und Neugier leiten.

Worauf wir Bock haben? Hört es euch einfach an.

Hier könnt ihr einen Blick auf den Platz werfen…

So klingt’s am Bach im Wald. Welche Vögel könnt ihr erkennen? Ich erkenne leider nur den Kuckuck…

Hört rein, wie wir unsere Zeit verbracht haben! Wir erzählen euch, wie es uns ergangen ist und was wir gemacht haben.

Ein Abend zwischen Garten und Wildnis

von Hong

Unsere kleine Gruppe, bestehend aus Annika, Hong mit ihrem Hund Döndön, Bruno, Burcu, Annemarie und Annikas Familie, traf sich in Annikas Garten in Raben. Wir begannen mit dem Aufbau unseres Lagers und entfachten schnell ein gemütliches Lagerfeuer.

Gemeinsam bereiteten wir ein leckeres Abendessen zu: Verschiedenes Gemüse mit Eiern gebraten. Wir teilten Geschichten und Erfahrungen, genossen das Essen und die entspannte Atmosphäre.

Am nächsten Morgen erweckte Porridge zum Frühstück in uns ein Gefühl von schwedischer Gemütlichkeit. Gestärkt und glücklich machten wir einen Spaziergang durch den nahe gelegenen Wald, bevor wir unser Lager abbauten und die Heimreise antraten.

Dieses kurze Abenteuer zwischen Garten und Wildnis hat uns gezeigt, wie erholsam und bereichernd die Natur sein kann.

Ein wilder Nachmittag

von Annika

Bruno und ich nahmen noch einen Nachschlag Wildes bis zum Abend. Als erstes versuchten wir uns im Bogenschießen. Das war gar nicht so einfach. Als ich mich nach Brunos Rat auf den Flow der Bewegung und die Atmung konzentrierte, kam ich der improvisierten Zielscheibe endlich näher. So macht mir Fokus und Achtsamkeit üben richtig Spaß. Ein kleines, bewegtes Ziel flitzte durch die Wiese. Die haarige Raupe entging geschickt unseren Pfeilen, aber nicht unserer Neugier. Bruno erinnerte sich an seine Lust ’nature journaling‘ auszuprobieren und holte Stift und Papier. Ich war angefixt von einer zarten, roten Graswolke und holte Bestimmungsbücher. Nach einer Weile des Zeichnens und Forschens nahmen wir eine Erfrischung im Erdbeerbeet und stromerten dann in den Wald des Planetals. Einige Entdeckungen und Bewunderungen später war unsere gemeinsame Zeit dann zu Ende. Bruno nahm den Zug zurück und ich verzog mich zum Abschluss an meinen Sitzplatz. Ich lauschte den Vögeln, dem Nachhall der gemeinsam verbrachten Zeit und sah den Strahlen der untergehenden Sonne zu, wie sie goldene Tupfer in die Eichenkronen malten. Es war eine gute Zeit, die unsere Verbundenheit genährt und gestärkt hat.

Am nächsten Tag beschloss ich meiner Neugier auf die Gräser weiter nachzugehen. In diesem Jahr wachsen sie auf der Streuobstwiese dank der vielen Feuchtigkeit besonders hoch und üppig. Ich habe die häufigsten gepflückt, die Blütenstände fotografiert und versucht sie zu bestimmen. Da ist aber noch viel Luft nach oben. Der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail. Mit den Halmen und Blättern habe ich mich nicht weiter befasst.


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Kommentare

Eine Antwort zu „Wilde Sachen machen…“

  1. Avatar von admin

    Ein toller Ort, dein Hof. Sicher hattet ihr eine schöne Zeit. Ich hole das gerne nach.

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