Jeder Anfang ist schwer, doch mit ein bisschen Hilfe wird es leichter

Nachdem die Aufgabe verkündet wurde, habe ich erstmal überlegen müssen was ich machen kann. Schnell bin ich auf ein paar Ideen genommen. Wir haben selbst ein recht großes Grundstück und natürlich immer etwas zu tun. Daher hat es sich angeboten dieses mit einzubinden. Auch der Wald, der gegenüber von unserem Haus ist, sollte etwas davon haben. Außerdem stand für mich fest, dass ich meinen Sohn involvieren möchte.

Wieso, Weshalb, Warum?

Phacelia

Als mein erstes Projekt der Natur etwas zurückzugeben, habe ich mich entschlossen eine Blühwiese anzulegen. Nach der Recherche, was man am besten pflanzen kann, habe ich mich für Phacelia entschieden. Es ist eine pflegeleichte und mehrjährige Pflanze, die vor allem unseren Bienen in der Nachbarschaft zugutekommt. Vorab haben mein Mann und ich den Boden umgegraben sowie die Saat eingebracht.

Selbstversorger ?

Unser kleines Pilotprojekt haben wir mit ein paar Kartoffeln und Erdbeeren gestartet.

Eigene Kartoffeln anbauen

Mit folgenden Worten in den Ohren: „Kartoffeln machen überhaupt keine Arbeit“ machten wir uns an die Arbeit. Schon nach kurzer Zeit mussten wir feststellen, dass Kartoffeln doch recht viel Arbeit machen. 😉

Aber was sollte jetzt werden… die Vorteile überwiegen.

  • eigene Kartoffeln ohne Chemie
  • der ökologische Fußabdruck von uns wird kleiner
  • die Bienen und auch andere Insekten profitieren auch davon

Die Erdbeerpflanzen haben auch ihren Platz gefunden und wie man sieht, sind alle Pflanzen angewachsen.

Um den Wachstum zu unterstützen, haben mein Sohn und ich noch einen Tröpfe Schlauch bei den Erdbeeren angebracht. Es hat zwar immer mal wieder geregnet, aber der Boden war so trocken, dass ich die Pflanzen unterstützen wollte. Die ersten Erdbeeren durften wir uns schon schmecken lasse. Zuckersüß 🙂

Ab in den Wald

Mit Kind und Kegel geht es in den Wald !

Hochmotiviert und mit einem Sammelkorb bewaffnet, sind wir in den Wald gegangen um Eicheln für das Projekt „Eichelhäher Kasten“ zu sammeln. Wir sind zielgerichtet in die Richtung gegangen, wo ich einige Eichen erwartet habe. Leider mussten wir feststellen, dass die Eicheln jetzt im Frühjahr schon leer sind oder bereits ausgekeimt haben. Was natürlich wirklich gut ist.

Hier hat der Wald alles allein geschafft. Die Eichelhäher Kästen sollen genau dieses Ziel auch in anderen Wäldern erreichen. An dem Wald wo ich wohne, verbreitet sich die Eiche ganz von selbst. Trotzdem halte ich an meinem Projekt mit den Eichelhäher Kästen fest und werde die Platzierung der Kästen noch sorgsamer wählen, um die natürliche Verbreitung der Eiche in unseren Wäldern zu optimieren.

Bäume pflanzen

nicht nur im Wald….

Natürlich kann man nicht nur den Wald unterstützen. Auch in bewohnten Gebieten, freut sich die Natur über den positiven Einsatz des Meschen. Auf den Bilder seht ihr, wie wir im Ort gepflanzt haben (am Beispiel eines Baumes auf den Bildern).

  • Als wir uns für eine Baumsorte entschieden haben, konnte es auch schon mit der Platzierung weiter gehen.
  • Nachdem wir ein Loch gegraben haben, was dem Wurzelballen angemessen war, haben wir das Loch vorab gewässert, um dem jungen Baum den Start so einfach wie möglich zu machen.
  • Wichtig ist auch, das der Wurzelballen aufgelockert wird, um das Anwachsen des Baumes zu optimieren.
  • Jetzt ist die Ausrichtung auch entscheidend
  • Als alles geschafft war, musste das Loch nur noch mit Erde aufgefüllt werden, um dem Baum Stabilität zu geben.
  • Zuletzt habe ich den Baum noch reichlich gewässert. Auch in der kommenden Zeit, ist das ein wichtiger Punkt, um das erfolgreiche Anwachsen zu gewährleisten.

weniger ist manchmal mehr….

Ich achte sehr darauf, dass sie Blütenpflanzen auf unserer Wiese so lange wir möglich stehen bleiben. Die Bienen danken es uns sehr.

Sum Sum Sum

Warum unterstützen wir gerade die Bienen? Nicht nur weil wir gerne Honig essen! Auf dem Grundstück hinter uns, ist ein Imker, den wir besucht haben.

Durch die kalten Temperaturen war die frühe Ernte vom Honig leider ganz schmal. Der Imker erklärte uns, dass die Bienen den gesammelten Nektar jetzt für sich brauchen. Die Königin hat bei dem Wetterhoch was wir vorher hatten, schon angefangen Eier zu legen. Damit diese nicht erfrieren, musste das Volk das „Wohnzimmer“ wieder „anheizen“. Durch die Bewegung verschiedener Muskelpartien schaffen es die Bienen, das die Temperaturen Im Bienenstock wieder steigen.

Der Bau der Eichelhäher Kästen geht los.

Der Förster mit blauer Feder

Der Eichelhäher sammelt im Herbst Eicheln, Bucheckern sowie Haselnüsse und versteckt sie als Wintervorrat im Boden. Da die Vögel nur einen Teil der Früchte wiederfinden, keimen die „vergessenen“ Samen im Folgejahr und dienen so der natürlichen Verjüngung des Waldes. Dieser Prozess wird als Hähersaat bezeichnet.

Auf dem Tablett serviert

Das Verhalten des Eichelhähers machen sich die Förster als forstliches Verjüngungs-
verfahren zunutze, indem sie dem Vogel aktiv Eicheln auf den hölzernen Hähertischen in den Waldflächen anbieten. So wird der Vogel angelockt und „pflanzt“ die Eiche in dem umliegenden Fichtenwald.

Eichelhäher im Überblick

Bau der Eichelhäher Kästen

Material

  • Holz (je nach belieben)
  • etwas zum Zuschneiden
  • Stift
  • Schrauben
  • Akkuschrauber

so wenig kann so viel 🙂

Jetzt muss das Werk nur noch in den Wald, wo der Waldpolizist seinen Job übernehmen und die Eicheln, Bucheckern und Haselnüsse verteilen kann. 🙂

Verschoben ist nicht aufgehoben

dieses Projekt, werde ich im Herbst 2024 beenden, da leider kein brauchbares Saatgut zum bestücken gefunden haben. Aber ich freue mich schon auf den Herbst und werde dann die Kästen verteilen:-)

Weiter geht es mit meiner Herzensangelegenheit !

Inhalt der Eignungsprüfung

  • Kurze Begehung des Platzes
  • Im Anschluss:
    • Motte musste einen Steg überqueren, der nach und nach zu einer Leiter sowie einer Hängebrücke umgebaut wurde.
    • eine Frau mit
      • Gehhilfen kommt bedrohlich mit einen Regenschirm, der schnell aufgemacht wurde und über dem Gesicht zu geht.
  • Erschreck Situationen:
    • eine Klapperflasche
    • klatschen
    • umherspringen
  • Gehorsam
    • Motte muss liegen bleiben
    • Leinenführigkeit
    • Ruhe halten, auch wenn andere spielen
  • Ressourcen
    • ein Knochen wieder abnehmen
    • sie bekommt drei Leckerchen und das Vierte darf sie nicht mehr nehmen (Abbruchsignal)
    • eine Frau kommt forsch auf uns zu und gibt mir die Hand. Im Anschluss bedrängt sie mich und klopft auf meinem Körper herum.
    • mit einem fremden Spielzeug spielen und es auf Kommando AUS lassen
  • Motte musste auf einen Tisch springen und sich von einer fremden Person überall anfassen lassen.
  • Motte durfte sich frei bewegen und eine fremde Person fasst sie an und fängt an mit ihr zu spielen. Auf ein Zeichen muss die sie sich von mir abrufen lassen.
  • Zum Abschluss mussten die Hunde die geprüft wurden noch eine ganze Weile ruhig anliegen.

Eignungstest

8.Mai 2024
Motte und Ich haben in Brandenburg an der Havel unseren Eignungstest

Spannung

Was erwartet uns?

Kurz ab

Wir haben es geschafft. Ab Oktober 2024 fangen wir offiziell die Ausbildung zum Therapiehund an.

üben üben üben

und ihr könnt – seid dabei

  • Wir wollen verschiedene Tricks lernen, die den Alltag mit den Kindern erleichtern, beziehungsweise das Eis brechen.

Was erwarte ich von meinem Hund ?

  • freundlich im Umgang mit Menschen (sie darf natürlich auch weggehen, da ist es dann an mir, meinen Hund richtig lesen zu können)
  • Motte kommt nach Möglichkeit immer mit, um ihr die verschiedenen Gegebenheiten des Lebens näher zu bringen und sie ihr als normal sowie selbstverständlich zu präsentieren.
  • Einen sehr guten Grundgehorsam, der auch immer abrufbar ist. Wenn ich mit den Kindern unterwegs bin, darf es nicht so sein, dass dem Hund mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss als den zu betreuenden Kindern.
  • was ist für mich Grundgehorsam ?
    • Sitz und Platz muss in jeder Lebenslage funktionieren
    • sie muss sitzen und liegen bleiben bis ich sie wieder abhole oder abrufe
    • abrufen aus verschieden Situationen
    • Ruhig verhalten bei Hundebegegnung
    • sie darf niemand anspringen!!! außer ich sage es ihr !
    • an lockerer Leine laufen
  • Verschiedene Tricks -> wir üben fleißig
    • „guten Tag“ -> Pfote geben
    • „Kopf runter“ -> den Kopf auf den ablegen
    • „links und rechts-> in die jeweilige Richtung drehen
    • apportieren (bringen) mit verschiedenen Materialien

Problem!

Schon bei der Eignungsprüfung für die Therapiehundestaffel, ist ein Problem aufgekommen. Der Floh und Zeckenschutz, den ich für Motte ausgesucht habe, soll ein Problem sein beziehungsweise werden. Motte trägt ein Floh und Zeckenschutzband und dieses kann schädlich sein, wenn es angefasst wird. Ich verstehe die Befürchtungen absolut! Nur was nun?

Eine natürliche Variante kommt für mich leider nicht mehr in Frage, da Motte Ende letzten Jahres fast an Hundemalaria verstorben wäre. Diese Zeit will und kann ich nicht noch einmal erleben! Nachdem ich meine Bedenken wegen der empfohlenen natürlichen Zeckenbehandlung sofort geäußert und sie auch begründet habe, hat eine der beiden Prüferinnen schon eingelenkt und meine Angst verstanden. Sie hat mir eine Empfehlung gegeben, dass ich das Halsband vor dem Einsatz immer abmachen soll.

Nach einem ausführlichen Gespräch mit der Tierärztin, sollte diese Variante die beste sein!

Auf dem Bild ist das graue Zeckenschutzband gut zuerkennen. Dieses MUSS immer getragen werden und auch dicht an der Haut des Hundes anliegen, um seinen vollen Schutz entfalten zu können!

Gott sei dank haben wir eine Lösung gefunden!

Behördengänge….

nicht nur das üben mit Motte ist wichtig sondern auch die offizielle Anmeldung bei den Behörden.

  • Veterinäramt:
    • Paragraph 11 (das Tierschutzgesetzt) hier muss ein Antrag gestellt werden. Das Amt entscheidet dann ob man in der Lage ist Tiergestützte Pädagogik mit dem ausgewählten Tier (bei mir der Hund) in der Kita durchführen zu dürfen. Die durchführende Person muss eine Sachkunde Nachweis vorweisen können um das Tier lesen und auch Entscheidungen im Sinne des Tieres zu treffen.

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Kommentare

Eine Antwort zu „Jeder Anfang ist schwer, doch mit ein bisschen Hilfe wird es leichter“

  1. Avatar von admin

    Du hast die Zeit gut genutzt und bietest interessante Themen an. Phacelia hätte bei den diesjährigen Niederschlägen sogar bei uns eine Chance gehabt und meine Bienen hätten sich gefreut. Dafür haben wir auch Kartoffeln gesteckt, die richtig gut stehen. Nun weiß ich, was ein Häherkasten ist. Diese Methode passt so gut als Episode zu unserem Spiel „Nüsse verstecken“. Nehme ich auf jeden Fall mit. Danke für den Blog.

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