
Hey 🙂 Ich bin Alina, 20 Jahre alt, angehende Erzieherin und Jägerin.

Zurück zum Ursprung
Seit meiner Kindheit spielt die Jagd eine Rolle in meinem Leben, denn ich bin in einer Jäger Familie groß geworden. In meiner Familie sind mein Opa, mein Vater, meine Mutter sowie mein großer Bruder Inhaber eines Jagdscheines. Schon früh Begleitete ich meinen Opa und Papa bei ihren Gängen ins Revier. Sei es zur Futterstelle, Ansitz, Wildkamera checken oder zu einem Unfall mit Wild. Im Jugendalter begleitete ich auch Treibjagden im eigenen Revier oder bei Bekannten als Treiberin.
Als Treiberin lief ich meist mit einem unserer Jagdhunde. Anfangs war es unser Teckel Dorkas und später auch unser Cocker Spaniel Finne. Sie sind Jagd~ und Familienhunde. Sie begleiten einen nicht nur zur Treibjagd sondern auch mit zum Ansitz, um bei einer möglichen Nachsuche zu unterstützen.

Jagdschule

Im Jahr 2020 entschied ich mich, selber auch Jägerin zu werden. Dafür besuchte ich einen drei wöchigen Intensivkurs, bestehend aus zwei Wochen Schule inkl. Sa und So sowie einer Prüfungswoche. Der Unterricht beinhalte Jagd im Allgemeinen, Jagd~ und Waffenrecht, Waffenhandhabung, Hygiene und Jagdhunde sowie Pflanzen~ und Tierkunde. Des weiteren machten wir praktische Ausflüge ins Revier sowie auf einen Schießstand.
Was ist Jagd?
Jagd ist das Aufsuchen, Nachstellen, Fangen, erlegen und Aneignen des Wildes durch einen Jäger
Die Jagd ist kein Hobby, sondern eine Passion
Die Hege hat zum Ziel die Erhaltung eines artenreiches und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen
„Ich bin auf der Kanzel, dann kommt plötzlich ein Reh angelaufen, es bleibt stehen und guckt mich an, dann läuft es, schwimmt durch einen See und springt dann über einen Zaun.“
~ Alltagssprache
„Ich bin auf dem Ansitz, dann kommt ein Stück Rehwild angezogen, es verhoft und äugt mich an, springt ab, rinnt durch den See und fliegt über den Zaun.“
~ Jägersprache
Ausflug ins Revier



Auf geht`s nach Brandenburg. (Das Foto ist natürlich nicht beim fahren entstanden, sondern als ich 30min an der Schranke stand)
Angekommen bei meinen Eltern habe ich mir meine Sachen sowie meinen Hund Finne genommen und es ging los ins Revier.
Mit dabei meine Tasche mit den wichtigsten Papieren, ein Messer, ein Fernglas sowie natürlich mein Hut.

In der Waidmannssprache erklärt, ist ein Mahlbaum ein Baum, an dem sich Schalenwild (meist Rotwild oder Schwarzwild), mit dem Haupt oder der Decke reibt, um Witterung abzugeben, Balg oder Bast abzustoßen oder Insekten zu vertreiben.
Das Mahlen dient zur Revierabgrenzung durch Abgabe von Sekreten, dem Witterungsaustausch zwischen Stück & Artgenossen sowie der Pflege des Haarkleides.
Typisch ist, dass solche Bäume oft blankgescheuert sind und mit Schmell oder Schweiß behaftet sein können.
Jäger präparieren oder richten einen Mahlbaum indem sie diesen mit Teer oder Duftstoffen versehen, um Wild anzulocken. Häufig wird Buchenholzteer verwendet, da dieser eine starke Witterung verbreitet.
In der Alltagssprache erklärt, ist ein Mahlbaum ein Baum, an dem sich die Wildtiere wie Hirsche oder Wildschweine reiben. Das machen sie, um ihren Geruch zu hinterlassen, andere Tiere zu informieren (z.B. reviergrenzen), alte Hautreste oder Parasiten loszuwerden oder Juckreiz zu stillen.
Dabei reiben sie mit dem Kopf oder dem Körper an der Rinde, sodass diese oft blank wird. Manchmal bleiben dabei auch Haare oder Spuren von Körperflüssigkeiten zurück.
Jäger streichen oder schmieren z.B. Buchenholzteer oder andere Lockstoffe auf einem Baum, damit sich das Wild daran reiben kann. Das lockt die Tiere an, hilft beim Beobachten oder gezielten bejagen.



Die aufgenommenen Bilder der Wildkamera.
Insgesamt war ich an dem Tag ca 1h im Revier und bin anschließend wieder nach Hause gefahren, da ich wieder pünktlich nach Hause musste und die Fahrtwege viel Zeit in Anspruch genommen haben.
Schießplatz…

Sicherheit ist die Oberste Priorität auf dem Schießplatz. Jeder Schütze ist für jeden seiner Schüsse verantwortlich. Ganz wichtig sind die Ohrenschützer.
Hier Schieße ich auf eine Zielscheibe in 100m Entfernung. Dabei sitze ich und habe eine Halterung für meine Waffe.
…an einem anderen Tag

Vergleich vor dem Schießen VS nach dem Schießen

Erneut ging es heute auf den Schießplatz. Nur mit dem Unterschied, das ich heute nicht auf eine normale Scheibe geschossen haben, sondern auf einen Bock.
Der Bock dient der näheren Realität, da die Scheibe und Punkte so angelegt sind, wie der ideale Schuss sein sollte, um das Stück Wild zu erlegen.
Die Schüsse an dem Tag wären fast alle direkt tödlich gewesen.
Ansitz

Heute ging es zur Bockjagd, um den sogenannten Maibock zu schießen.
Bei meinem Ansitz äugte mich schon auf dem Weg dorthin ein Bock an, jedoch konnte ich ihn leider nicht erlegen da er hinter einem Zaun stand.

Zum Ansitz dabei hatte ich folgende Sachen: Rucksack, Messer, Munition, Gehörschutz, Waffe und ein Fernglas.
Kaum hatte ich aufgebaumt, kam dieser Gockel sowie eine Henne raus. Ich konnte beide den gesamten Ansitz lang beobachten. Glück für den Gockel das er Schonzeit hat.
Vorbereitung Projekttag


Die letzten Tage habe ich damit verbracht den Projekt vorzubereiten. Gestartet habe ich mit einer Ideensammlung. Anschließend startete ich mit einem Rätsel, welches es am Tag selber zu lösen gibt. Dieses habe ich finalisiert und testen lassen. Es fehlt nur noch der Feinschliff.
Des Weiteren habe ich viele Gespräche mit meinem Bruder sowie meinem Vater geführt. Daraus resultierten neue Ideen. Achtung Spoiler: Wir werden an dem Tag nicht nur Theorie sondern auch Praxis machen!



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