Wildschwein, Stadkind und Co

Heute, am 9. April, begann unser Abenteuer in der Wildnis. Voller Vorfreude schnappte ich mir meinen Hund (Feldmann) und machten uns auf den Weg in den Wald. Der Frühling war in voller Blüte und der Wald fühlte sich wie eine Oase der Ruhe an – bis zu dem Moment, als uns ein Wildschwein überraschte. Es kam uns bis auf wenige Meter nahe! Glücklicherweise blieb die Situation friedlich, aber das Erlebnis brachte mich zum Nachdenken.

Warum gibt es eigentlich so viele Wildschweine in unserer Region? Diese Frage ließ mich nicht los, also beschloss ich, nach unserer Rückkehr ein wenig zu recherchieren. Ich fand heraus, dass die Population der Wildschweine in vielen Teilen Europas in den letzten Jahren zugenommen hat, was teilweise auf milde Winter und ausreichend Nahrung zurückzuführen ist.

Der Tag endete mit einem Gefühl der Neugier und dem Wunsch, mehr über die Natur um uns herum zu erfahren. Es ist faszinierend, wie ein einfacher Spaziergang im Wald so viele Fragen und Gedanken anregen kann. In der nächsten Woche werde ich weiterforschen und hoffentlich mehr über unsere tierischen Nachbarn und ihren Einfluss auf unser lokales Ökosystem lernen.

ECOSYSTEM

Allergie Attacke

Am 16. April stand der Tag unter keinem guten Stern, zumindest nicht gesundheitlich. Der Frühling ist zwar eine wunderschöne Zeit, bringt aber für Allergiker wie mich auch Herausforderungen mit sich. Aufgrund starker Pollenbelastung musste ich einen Arzt aufsuchen, was länger dauerte als erwartet. Nach dem Arztbesuch blieb mir daher nicht mehr viel Zeit für andere Aktivitäten.

Trotz der Umstände und der verlorenen Zeit entschied ich mich, den Tag nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Also ging ich wieder mit meinem Hund in den Wald. Diese täglichen Spaziergänge sind nicht nur eine Wohltat für den Körper und Geist, sondern auch eine Gelegenheit, dem Alltagsstress zu entfliehen.

Während des Spaziergangs dachte ich über das vorherige Erlebnis mit dem Wildschwein nach und entschloss mich, mehr darüber zu erfahren. Warum genau gibt es in Gebieten wie Stahnsdorf und Kleinmachnow so große Probleme mit Wildtieren? Ich nutzte die verbleibende Zeit des Tages, um im Netz nach Antworten zu suchen. Dabei stellte sich heraus, dass die Nähe zu Waldgebieten und die Ausbreitung städtischer Gebiete in die natürlichen Lebensräume der Tiere zu häufigeren Begegnungen führt.

Obwohl der Tag anders verlief als geplant, bot er mir neue Einsichten und Erkenntnisse, die meine Sicht auf unsere lokalen Ökosysteme vertieften. Manchmal führen unerwartete Umwege zu den interessantesten Entdeckungen. Am 23.4 gibt es nichts, aufgrund von Krankheit.

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Wildschweinalarm


Während des Waldspaziergangs am30. April, erlebten mein Hund und ich eine wirklich besondere Begegnung. Wir kamen einer Wildschweinfamilie über den Weg, eine Szene, die sowohl überraschend als auch faszinierend war. Vorsichtig näherten wir uns und hatten das Glück, aus sicherer Entfernung ( 5 Meter ) beobachten zu können, wie die Wildschweinmutter mit ihren Frischlingen nach Essen suchte.

Diese Begegnung war nicht nur ein beeindruckender Anblick, sondern auch ein tiefgreifendes Naturerlebnis. Es war faszinierend zu sehen, wie die Mutter ihre Jungen führte und lehrte, Nahrung zu finden. Solche Momente am Waldrand oder im Wald bringen mir die Komplexität und Schönheit der natürlichen Welt näher und lassen mich die Bedeutung des Erhalts dieser Umgebungen noch mehr schätzen.

Die Interaktion mit der Wildschweinfamilie brachte auch eine gewisse Ruhe mit sich, trotz der anfänglichen Überraschung. Es ist erstaunlich, wie solche Begegnungen die Perspektive ändern und eine tiefere Wertschätzung für die Natur wecken können. Diese Erfahrungen motivieren mich weiter, über die Herausforderungen und das Gleichgewicht unseres lokalen Ökosystems zu lernen und zu schreiben. Link füge ich unten Hinzu.

Trotz der unmittelbaren Nähe der Wildschweine, blieb die Begegnung völlig friedlich – eine selten ruhige Erfahrung, die man in der Natur nicht alltäglich hat.

Dieser friedliche Austausch war ein beruhigender und lehrreicher Teil unseres Tages und eine Erinnerung daran, wie faszinierend und harmonisch die Interaktion mit der Natur sein kann, wenn wir sie mit Respekt und Vorsicht angehen.

ECOSYSTEM

Alles was du über Wildschweine wissen solltest

7.5 und 14.5

Wildschweine sind robuste und anpassungsfähige Tiere mit einem markanten Aussehen. Hier sind die wichtigsten Fakten über ihre Ursprünge, Lebensweise und Bedeutung.

Ursprünge und Verbreitung

Wildschweine (Sus scrofa) stammen aus Europa, Asien und Nordafrika, haben sich aber durch menschliche Aktivitäten weltweit verbreitet. Ihre Anpassungsfähigkeit ermöglicht ihnen das Überleben in Wäldern, Wiesen, Feuchtgebieten und städtischen Gebieten.

Körperbau und Erscheinungsbild

Wildschweine haben einen kräftigen Körperbau mit kurzen, starken Beinen. Markant sind ihre Hauer, die bei Männchen besonders ausgeprägt sind und zur Verteidigung und Nahrungssuche dienen.

Verhalten und Lebensweise

Wildschweine sind nachtaktiv und ernähren sich als Allesfresser von Wurzeln, Früchten, Samen, Insekten und kleinen Wirbeltieren. Ihr ausgezeichneter Geruchssinn hilft ihnen, Nahrung aufzuspüren. Sie leben in Gruppen, den Rotten, während Männchen meist allein unterwegs sind.

Bedeutung für die Ökosysteme

Wildschweine spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Durch das Umwühlen des Bodens fördern sie die Durchmischung und Verbreitung von Pflanzensamen, was zur Erhaltung der Biodiversität beiträgt. Sie sind auch Beute für Raubtiere wie Wölfe und Bären.

Mensch und Wildschwein

Das Verhältnis zwischen Mensch und Wildschwein ist komplex. Einerseits sind sie wertvolle Jagdbeute, andererseits verursachen sie Schäden an landwirtschaftlichen Flächen und in Städten. In Regionen mit hohen Wildschweinpopulationen kommt es häufig zu Konflikten.

Falls jemand im Praktikum an einer Grundschule arbeitet und gerade solch ein Thema hat, empfehle ich euch den folgenden Link. Einfach kopieren und nochmal nachschlagen.

https://www.tierchenwelt.de/huftiere/4029-wildschwein.html

Wildschweintypen

  • Männliches Wildschwein (erwachsen) = Keiler
  • Weibliches Wildschwein (erwachsen) = Bache
  • Jungtier, Baby = Frischling

Welche Maßnahmen

Am 21.5 habe ich mich durch verschiedene Artikel im Internet durchgeschlagen und habe einige Interessante Artikel gefunden, dabei. Eine relativ krasse Aussage. (Aufgrund der kürze des Tages kam nicht viel mehr dabei raus.)

„In den letzten Jahren gab es in den Gemeinden Stahnsdorf und Kleinmachnow zunehmende Probleme mit Wildschweinen. Diese Tiere sorgen immer wieder für erhebliche Schäden in Gärten und öffentlichen Grünflächen, was die lokale Bevölkerung und die Behörden vor Herausforderungen stellt.“

Über eine Maßnahme wurde diskutiert und eine wissenschaftliche Untersuchung angeordnet um zu gucken welche Wirkung erzielt wird und um gleichzeitig die Bewohner nicht zu gefährden.

Der Link dazu: https://www.rind-schwein.de/brs-news/schwarzwildbejagung-in-stahnsdorf-und-kleinmachnow.html

Die Lücken werden mit Bildern gefüttert

Pfeil und Bogen

Ihr habt Richtig gehört, in Brandenburg gibt es eine Sondergenehmigung um mit Pfeil und Bogen zu Jagen, dabei soll aber auf ein paar Punkte geachtet werden.

  • Modell mit wissenschaftlicher Begleitung
  • Erfahrungen aus anderen Ländern

Weitere Maßnahmen sollen sein:

  • absolutes Fütterungsverbot
  • konsequenten Ahndung
  • schwarzwildsicher einzuzäunen
  • Saufänge aufzustellen

Link : https://www.topagrar.com/jagd-und-wald/news/brandenburg-will-jagd-mit-pfeil-und-bogen-auf-wildschweine-erlauben-10558958.html

Die Bürgerinitiative Pro Kleinmachnow setzt sich deshalb dafür ein, dass das Einzäunen ihrer Vorgärten nicht mehr verboten wird. Damit es nicht mehr, so einfach möglich ist, für diese Tiere in den Vorgarten zu steigen.

Wiederstand gegen das Jagen von Wildschweinen gibt es weiterhin, Tierschützer reißen Löcher in die Zäune oder sägen Hochstände von Jäger im Wald an.

Ich habe mich erst mit den Maßnahmen beschäftigt aufgrund des Artikels mit der Jagd von Pfeil und Bogen im nächsten Blog beschäftigte ich mich mit den Gründen der „Plage“.

Am 28.5 habe ich mich mit den Gründen auseinander Gesetz.

Die Gründe


Nahrungsmangel in natürlichen Lebensräumen:

Durch menschliche Siedlungen und Landschaftsveränderungen finden Wildschweine weniger natürliche Nahrungsquellen. Sie suchen zunehmend in städtischen Gebieten nach Nahrung, wie in Gärten, Komposthaufen und Müll.

Milder Winter und üppiges Nahrungsangebot:

Milde Winter und viele natürliche Nahrungsquellen wie Eicheln und Bucheckern führen zu einer höheren Fortpflanzungsrate. Eine größere Population sucht nach zusätzlichen Nahrungsquellen in menschlichen Siedlungen.

Fehlende natürliche Feinde:

In vielen Gebieten gibt es kaum natürliche Feinde für Wildschweine. Ohne Raubtiere vermehren sie sich ungehindert und dringen in menschliche Gebiete vor.

Veränderungen in der Landwirtschaft:

Großflächige Felder ohne Schutzräume zwingen Wildschweine, in urbanere Gebiete zu ziehen, wo sie oft bessere Bedingungen finden.

Anpassungsfähigkeit und Intelligenz:

Wildschweine sind anpassungsfähig und intelligent. Sie lernen schnell, wo sie Nahrung finden, und kehren regelmäßig in die gleichen Gebiete zurück.

Nicht nur negative Sachen !!!

Wildschweine spielen eine wichtige Rolle in Waldökosystemen und tragen auf vielfältige Weise zur Gesundheit und Vielfalt dieser Lebensräume bei:

  • Bodenaufbereitung und -belüftung
  • Samenverbreitung
  • Kontrolle von Insektenpopulationen
  • Förderung von Pionierpflanzen
  • Erhöhung der Biodiversität
  • Nahrungsquelle für Raubtiere

Das sind wichtige Gründe wieso wir Wildschweine in Waldgebieten brauchen, falls ihr zu den Themen noch mehr Informationen haben wollt, erstelle ich hier ein Link zu den Punkten oder könnt mich bei der Präsentation auch nochmal fragen. Der 11.Juli wird nochmal sehr spannend da habe ich einige sehr krasse Begegnungen mit einer kompletten Gruppe von Wildschweinen und ihrer aggressiven Mutter erlebt, gleichzeitig haben unsere Kleinmachnower Schweine in ein YouTube Format geschafft in dem regelmäßige Dash-Cam Videos gezeigt werden, außerdem hat mir ein bekannter ein Video zukommen lassen, wo sich eine Wildschwein-Familie in seinem Garten hinterm Haus niedergelassen hat nach unserem Gespräch über Wildschweine. Alles weitere geschieht im nächsten Blog


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Kommentare

2 Antworten zu „Wildschwein, Stadkind und Co“

  1. Avatar von admin

    Erstaunlich, wie ruhig die Bache bleibt. In meiner Gegend (Eiche/Golm) sollen künftig einige, die Wälder verbindende Wildtierkorridore, bebaut werden. Wildschweine werde ich dann hier auch nicht mehr sehen (habe ich so auch schon lange nicht). Lies dazu gerne hier auf Seite 52: https://www.uni-potsdam.de/fileadmin/projects/up-entdecken/docs/portal/Archiv/2024/Portal_1_2024_web.pdf.
    Ein Blick auf Stahnsdorf von oben wäre diesbezüglich interessant. Gibt es hier auch Wildtierkorridore?

  2. Avatar von admin

    Das mit „Pfeil und Bogen“ ist schon spooky. Schade, dass die Links nicht direkt funktionieren.

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